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Um ein Bastard zu sein, muss nicht notwendigerweise die
Straße die Wiege sein, was zählt ist die Entschlossenheit,
über die Wiege der Herkunft hinauszuklettern und die
Straßen dieser Welt zu entdecken.
Es geht wesentlich um eine Entscheidung: das Leben eines
Bastards, so könnte man sagen, entspricht einer Philosophie,
die von einer idealistischen Einbettung doch sehr weit ent-
fernt ist: denn den Zutritt in die Philosophie des Bastards
eröffnet allein die konkrete Methode, der blanke Vollzug,
der hautnahe Kontakt mit der Erfahrung.
Ich komme damit zum Freiheitsbegriff des Bastards. Der
Freiheitsbegriff des Bastards ist alles andere als eine An-
schauung, die bei Sonnenuntergang vor einem Hunde-
häuschen liegend ersonnen wird. Er ist fleischliches, geruch-
intensives Leben und unterscheidet sich vom bürgerlichen
und bäuerlichen Freiheitsbegriff insofern, als die Autonomie
des einzelnen vordergründig nicht entscheidend ist.
Der Bastard ist nicht autonom, er ist frei. Und die Bedingung
für seine Freiheit ist, dass er mit vollem Wissen angewiesen
ist.
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