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Arrivederci amore, ciao |
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[09] |
von Massimo Carlotto, aus dem Italienischen
von Hinrich Schmidt-Henkel
Bearbeitung: Margareth Obexer
Regie: Annette Berger
Produktion: wdr/swr 2007
Teil 1/ca. 55’ / 11. Oktober Do 23:00 1live
Teil 2/ca. 55’ / 18. Oktober Do 23:00 1live |
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Auch Italien erlebte Ende der 70er Jahre eine Welle linksextremistischer
Gewalt – Bombenanschläge, Entführungen, Ermordungen.
Giorgio Pellegrini war damals dabei im linksterroristischen Untergrund.
Als ihm das Pflaster in Italien zu heiß wird, flüchtet
er nach Mittelamerika zu einer revolutionären Befreiungsarmee.
Doch bald hat er die Schnauze voll vom Guerillakampf und den linken
Idealen. Er kehrt nach Italien zurück und stellt sich der Justiz
– nicht ohne vorher seine ehemaligen Kombattanten zu erpressen.
Das erspart ihm die Verurteilung zu lebenslänglicher Haft. Nach
seinen Jahren im Gefängnis hat er nur noch ein Ziel: ein respektables
Mitglied der Gesellschaft zu werden. Dass dazu die gleiche Skrupellosigkeit
notwendig ist wie im Untergrund, hat er schnell gelernt. In der zynischen
und korrupten Welt der neuen Bürgerlichkeit gibt es für
Pellegrini nur ein Mittel, sich zu resozialisieren: Mord.
Massimo Carlotto, geboren 1956 in Padua, war Sänger in einer
Rockband und Sympathisant der linksmilitanten
„Lotta Continua“. In den 1970ern wurde er zu Unrecht wegen
Mordes verurteilt. Nach fünfjähriger Flucht und einer sechsjährigen
Gefängnisstrafe wurde er 1993 begnadigt.
Heute ist Carlotto einer der erfolgreichsten Schriftsteller
Italiens.
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