Pressezitate ::: Lotzer. Eine Revolution

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Annäherung an einen stillen Revoluzzer
Es sind mutige Worte, die Margareth Obexer ihrem Helden, dem Kürschnermister Sebasian Lotzer, schon im ersten Akt in den Mund legt: „Und es wird Zeit; wir nehmen uns die Freiheit und gehen los. Wir gehen durch die alten Gassen über den alten Platz über die alte Brücke durch die alten Tore hindurch – wir verlassen die alte Welt und gehen in die neue hinein.“

[Süddeutsche Zeitung]

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Geburtsstunde der Menschenrechte

Bob Dylan als Begleitmusik für eine Szene aus dem Bauernkrieg?  „The Times they are a changing“ aus den rebellischen Jahren des 20. Jahrhunderts als Leitmotiv für eine Schlüsselfigur der Revolution im Frühen 16. Jahrhundert?
Auf der Bühne des Landestheater Schwaben geht das wunderbar zusammen.
(...) Sebastian Lotzer: Ein zugleich fast vergessener Held der deutschen Geschichte und erstaunlich aktuell.
Georg Seßlen, Markus Metz

[Bayrischer Rundfunk]

 

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Große Köpfe der Geschichte müssen  nicht unbedingt „Lautsprecher“ sein, die mit brillanter Rhetorik Menschen um den Finger wickeln. Beispiel Sebastian Lotzer. Der war ein eher schüchterner Mensch, und doch machte sch in seinem Kopf Bahnbrechends breit: Freiheit und Gleichheit. (...)
Der Aufstand der Bauern wird mit Düsenjägern niedergeschlagen und Lotzer blickt der Bedrohung durch einen Kampfhubschrauber ins Auge. Waffen oder Worte. (...)
Die Inszenierung geht unter die Haut, wenn Schattengestalten vor blutroter Stadtkulisse den tödlichen Dialog zwischen Bauern und Obrigkeit beschreiben.

[Bayrische Staatszeitung]

Das Auftragswerk der Berliner Autorin Margareth Obexer wurde bei der Premiere im vollbesetzten Stadttheater vom Publikum euphorisch gefeiert. Die Geschichte um den Verfasser der 12 Bauernartikel kam sehr gut an durch seine dramaturgische Dichte, die gewählte Sprache und die herausragenden Schauspieler.

[Memminger Kurier]