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Gelbsucht
[01] Theaterstück in vier Akten;
UA Berlin 2001 im Theaterdock,
Gast bei Hope & Glory, Zürich
[Pressezitate >>]
 

Jerry: Was für ein wunderbarer Fisch. -
Wenn er erwachsen ist, wechselt ein Auge auf die
andere Seite hinüber.
Johnny: Warum?
Jerry: Als Zeichen der Reife, dass er den Alptraum überlebt
hat.
Johnny: Welchen Alptraum?
Jerry: Der uns von der Kindheit trennt. -
Johnny: Es ist also besser, beide Augen auf einer Seite?
Jerry: Nicht besser, anders.
(Arizona Dream)

Eine Frau, zwei Männer haben gerade die Enge ihrer Geburt,
ihrer Herkunft und ihres Ortes zurückgelassen und
ausgetauscht mit ...? Weite? Freiheit? Neuem?
Sie sind jung, siegesgewiss, mit dem sicheren Gespür, alles
anders zu machen - richtiger, näher, direkter. Denn: sie
wissen Bescheid und durchblicken die Gesetze und
Strukturen - der Gesellschaft, der Individuen, der Existenz.

"Wenn wir die Tagebücher und Aufzeichnungen Jugendlicher
verfolgen, so sind wir überrascht von der Weite und
Uneingeschränktheit ihres Denkens und voller Respekt für
das Maß an Einfühlung und Verständnis, die Überlegenheit
und gelegentlich fast die Weisheit in der Behandlung
schwierigster Probleme".
(Aus: Th. W. Adorno: "Aufsätze zur Gesellschaftstheorie
und Methodologie, F.a.M 1970)

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