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Das Geisterschiff
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Szenische Lesung:
- Theater Die Rampe, Januar 05
- Schaubühne Berlin, März 05
- Staatsschauspiel Dresden, von Mai bis Juni 05
- Literaturhaus Stuttgart, Dezember 05
- Bayrische Akademie der Schönen Künste, Juni 06
- Staatstheater Karlsruhe, März 06

Uraufführung im Theaterhaus Jena im November 2007
Schweizer Erstaufführung Theater Basel März 2010


„Dabei war ich einmal so stolz, nicht mehr an Gott zu glauben.“
das geisterschiff

Weihnachten 1996: 283 Flüchtlinge ertrinken vor der Südküste Siziliens. Wochen später finden Fischer aus Portopalo Leichenteile in ihren Netzen. Einzelne gehen zur Küstenwache, doch als die nichts unternehme, werfen die Fischer die Körper ins Meer zurück. Sechs Jahre behält das Dorf den Vorfall für sich; die italienische Regierung bestreitet das Unglück, der untergegangene Kutter wird offiziell zum „Geisterschiff“ erklärt.
Fünf Jahre später: Die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ erbringt mit Hilfe einer Unterwasserkamera den Beweis von der Existenz des Schiffes in 108 m Tiefe.

„In dem Moment, da die Rechte nicht länger Bürgerrechte sind, wird der Mensch vogelfrei. Er wird zum Homo Sacer, wie ihn das antike römische Recht kannte: todgeweiht.“
Giorgio Agamben

"Es bleibt ein Text in Erinnerung, der es ganz allein, ohne angestrengte visuelle Verwirrung, mit seiner perfid-leichten, sarkastischen Ernsthaftigkeit schafft, für Unruhe und Irritation zu sorgen." Bernd Noack, Theater Heute

"Ein starkes Thema, ein solides, politisches, vielseitiges, teils sehr komisches Stück, das Fragen aufwirft." Lena Schneider, Nachtkritik

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Verlegt bei
Hartmann & Stauffacher, Köln [>>]